Wolfshunde vom Fenriersgard

Zuchtstätte für Amerikanische Wolfshunde

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Wolfshunde

Wie kann man den Wolfsblutanteil feststellen? © copyright by Christian Berge


Prof. Dr. Robert Wayne University of California Los Angeles ist der führende Wolfs(hunde)genetiker.

Er hat Ende der 80er rausgefunden, dass Wolf und Hund zu 99,8 % die gleiche DNS haben.

Das wurde 1993 veröffentlicht und deshalb wurde aus dem Hund = Canis familiaris der Canis lupus familiaris also eine

Unterart des Wolves.

Der Unterschied von Wolf zu Hund besteht also nur 0,2 %! Das ist insofern interessant, weil die einzelnen

Wolfsunterarten 0,16 % unterschiedlich sind von der DNS und dass die einzelnen Hunderassen ebenfalls 0,16 %

unterschiedlich sind.

Dadurch wird im Grunde klar, wie sehr das ganze verwäscht und Hund und Wolf eigentlich gleich sind.

Es gibt immer noch keinen sicheren genetischen Test, in dem man feststellen kann, ob ein Tier F 1, F 2, F 3 oder F 4

ist oder ob es 50 % oder 73 % Wolfsblutanteil (Gene?) hat.

Man kann in Deutschland laut Dr. Carsten Nowak, Leiter Naturforschung (Wildtierforschung) des Senckenberg

Instituts Gelnhausen nur und genaue Prognosen/Vermutungen erheben, was aber alles ungenau ist. brigen braucht

man eine Datenbank von Wölfen, um sie zu vergleichen.

Unsere Tiere können da leider noch nicht verglichen werden, da die Datenbank auf die im Moment zu

Vergleichszwecken zugegriffen wird, die Deutsch/Polnische Population, die Italienische und die Karparten Pop sowie die

Dinarischen Wölfe (Serbien usw.) erfasst sind, aber nicht die amerikanischen Tiere.

Prof. Dr. Greg Barsh meint, dass man zukünftig irgenwann einmal feststellen kann, ob 90/10 oder 50/50 aber nicht

95/5, aber in 10% Schritten.

Sicher ist er sich da aber nicht. Greg Barsh hat 2008 veröffentlicht, dass das Schwarz im Wolf vom Hund kommt und

ist Prof an der Stanford University auch in LA.

Grundsätzliches, bevor man nach allem

Anderen fragt. Das hier sollte man unbedingt

wissen, um sicherstellen zu können, ob solch

ein Tier das Richtige ist .

In der Wahl seines zukünftigen Familienmitgliedes

sollte man sich gründlich über alle Vor- und

Nachteile, sowie aller Evantualitäten, vor seiner

Anschaffung informieren.

Lassen Sie sich nichts einreden oder

glauben sie nichts nur vom Hörensagen und fällen

Sie dann Kurzschlussentscheidungen!

Es gibt Züchter, gerade von den sogenannten

Rassewolfshunden, die Ihnen üble Märchen und

Horrorgeschichten erzählen, ohne nur die Grundlage

fundiertem Wissens über richtige Wolfshunde

mitzubringen.

Hier spielt Geld eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Einige der Vermehrer leben nur von der

zweifelhaften Hundezucht und Sie bekommen nicht

überprüfbare, aber erstmal legal aussehende

Stammbäume, die bei genauer Untersuchung nicht

das Papier wert sind, auf welchem sie abgedruckt

wurden.

Nach mehreren Jahren Erfahrung kann man ohne

Übertreibung sagen, dass die wesensfestesten,

gesündesten und schönsten Wolfshunde keine

sogenannten "Papiere" haben.

Vergleichen Sie aber selber und gründlich, um sich

eine objektive Meinung bilden zu können, ob diese,

oder evtl.andere Hunde etwas für Sie

sind.

Wir distanzieren uns ganz deutlich von den

mißglückten Wolf- Schäferhundkreuzungen, die

mittlerweile und das ist der Witz schlechthin,

Rasseanerkennungen erfahren haben.

Amerikanische Wolfshunde haben nichts mit deren

aggressiven Wesen, noch mit deren

mehr als zweifelhaften Gesundheitsstandes zu tun

und wir wehren uns die armen Kreaturen in

eine Rasse pressen zu müssen.

Zudem sind ihr Geno- und Phänotyp sehr viel

individueller, als die der uniformierten Kreaturen,

die in Massen zum Broterwerb Weniger gezüchtet

werden.

Wir haben hier alles schon erlebt und

konnten in die Tiefen der Wolfshundezucht, oder das

was sich als Solches bezeichnet, blicken.

Andererseits wollen wir hier keine

dreckige Wäsche waschen und werden hier keine

Namen der Betroffenen nennen, sondern

lediglich zur Vorsicht mahnen.

Aber wir finden abschließend, Wolfshunde

sollten vom Wolf mehr als nur die Fellfarbe haben.


Was ist nun ein richtiger Wolfshund?

Amerikanische Wolfshunde sind keine Hunderasse

im herkömmlichen Sinne und das ist auch nicht

gewollt. Vielmehr wurden in ihrer Entstehung

optisch, wolfsähnliche Hunderassen in

zahme Wölfe gebracht.

Dabei wurden, wie der Name schon sagt die

amerikanischen Unterarten des Wolfes verwendet

und die ersten Zuchtversuche in Amerika

unternommen.

Mittlerweile sind die Tiere, gerade in Europa, über

den Mischlingsprozess hinaus gegangen

und richtige Haushunde, natürlich mit einigen

Wolfsbesonderheiten, geworden.

Sie sind aber sehr viel vitaler, gesünder und sehen

zudem auch aus wie Wölfe.

Das hat so keine Hunderasse, einschießlich der

sogenannten "Rassewolfshunde" (Saarloos

Wolfshunde & Tschechoslowakische Wolfshunde) zu

bieten!

Es gibt keine Standards wie bei einer Hunderasse,

nur Zuchtrichtlinien.

Echte Wolfshunde lassen sich nicht in eine Rasse

pressen. Man muss sich entscheiden - Entweder

Rassehund oder Wolfshund.

Die Tiere sollten absolut (ärztl. bestätigt) gesund

sein, ein menschenfreundliches, ruhiges Wesen

haben und wie amerikanische Wölfe aussehen.

Hündinnen sollten nicht unter 65cm hoch sein und

Rüden die 70cm Marke schon überschreiten.

Die Tiere sollten nicht leichter als 30kg sein.

Andererseits gibt es kaum Exemplare von mehr als

70 kg.

Was unterscheidet nun einen

richtigen Wolfshund von einem "herkömmlichen "

Haushund?

Wolfshunde unterscheiden sich von richtigen Wölfen

nur durch ihre extreme Affinität zu Menschen.

Sie könnten sicher schon, wollen aber unter keinen

Umständen ohne ihre Menschen leben.

Ihr Gehirn ist bis zu 30 Prozent größer, als dass aller

anderer Hunde. Sie sind sehr intelligent, lernfreudig

und neugierig.

Das Gelernte aber dann so anzuwenden, wie wir es

uns gerne wünschen, ist aber leider eher selten der

Fall.

Sie haben ihren eigenen Kopf und verstehen sich

zwar als unantastbar rangniedriger als ihre

Menschen, aber niemals verstehen sie sich als

unsere Sklaven.

Ihre Sinne sind denen aller Hunde weit überlegen.

Sie sehen, hören und riechen besser als jeder andere

Hund.

Einen echten Wolfshund zeichnet aus, dass es

gegenwärtig noch keine bekannte

Haushundkrankeiten gibt.

Außerdem werden keine Menschen gebissen und

zwar unter keinen Umständen, auch nicht als

Angstbeißer!

Sie lieben ihre Familie und würden alles für sie tun,

wenn es nicht im Gegensatz zu ihren,

unüberwindlichen Grunsinstinkten steht.

Wolfshunde haben einen schwer kontrollierbaren

Jagdtrieb und sind im Miteinander sozialer als die

meißten anderen Hunde.

Sie besitzen weder einen Schutztrieb, noch spielen

sie als erwachsene Tiere.

Spielen mit toten Gegenständen, wie Tauen oder

Bällen ist eher uninteressant.

Sie können 20 Stunden am Tage schlafen, aber auch

mühelos hundert Kilometer am Stück laufen.

Ihr Biologie, somit auch ihr Verdauungssystem

gleicht dem der Wölfe.

Sie besitzen eine Medikamentenüberempfindlichkeit

aufgrund ihres anders funktionierenden Kreislaufes.

Sie kommen besser mit natürlicher, fleischlischer

Nahrung klar als andere Hunde und können in der

Not rießige Mengen Futter aufnehmen, dafür

aber auch längere Zeit nichts zu sich nehmen.

Das haben sie auch vom Wolf geerbt.

Seinem Hund wird man aber solche Tortouren

niemals zumuten!

Sie vertragen aber noch schlechter als andere

Hunde diverese Gewürze, Salz und Zucker.

Wolfshunde haaren nur einmal im Jahr, in den

Monaten von April bis Juni, wenn sie ihre

Winterwolle in dicken Placken abwerfen und dann

ein sehr kurzes "Pferdefell" haben.

Sie verströmen keine üblen Gerüche, bzw.

haben kaum den anderen Hunden eigenen Geruch.

Einem richtigen Wolfshund werden weder Nägel,

noch Haare geschnitten.

Nägel werden selber gekürzt und das Haarkleid

reguliert sich natürlich.

Kämmen schadet natürlich nicht.

Wolfshunde haben ein weit differenzierteres

Kommunikationspotential als das es bei allen

anderen Hunden der Fall ist.

Ihre Gestik, Mimik und ihre Lautäußerungen sind

sehr komplex, auch für Laien gut

verständlich, immer klar und eindeutig.

So weist das kein anderer Hund auf.

Das klingt alles sehr gut.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten.

Eine Wolfshundehaltung ist nicht schwieriger als die

irgend eines anderen "Pfiffis", nur eben etwas

anders.

Wenn man das Wölfische in ihnen achtet und nicht

unnötig unterdrückt, sind sie die loyalsten Hunde.

Ihre komplette Stubenreinheit kann sehr

lange auf sich warten lassen.

Wenn sie sich nun mehr für diese Tiere und vor

allem über ihre richtige Haltung interessieren, dann

scheuen sie sich nicht uns zu kontaktieren. Erst

dann kann man feststellen, ob so ein Hund etwas für

einen selber ist und erst nach

einem Besuch und den ersten eigenen Kontakten zu

den sehr außergewöhnlichen, majestätischen

Hunden, wird man wissen, ob man ein

"Wolfshundemensch" ist oder nicht.

Wolfshunde ansich polarisieren genau wie der Wolf.

Hinzu kommt eine für uns unwahrscheinlich

schwierige Lage, da richtige Wolfshunde keine

Rassehunde sind, was ja eigentlich Sinn macht. Die

Rassehundezucht ist der Tod für den Wolf im Hund.

Rassehundezucht, so wie wir sei kennen, bzw. wie sie

jetzt praktiziert wird, gibt es seit etwa hundert

Jahren und die vielen Hundekrankheiten, die der

Wolf nicht kennt, sind auch erst durch diese Art und

Weise der Vermehrung gekommen.

Viele Wolfshundeinteressenten haben dies

mittlerweile auch bemerkt und möchten lieber einen

Wolfshund haben, welcher nicht nur frei von

Krankheiten und vom friedlichen Wesen ist, sondern

auch noch wie ein Wolf aussieht. Etliche Besitzer von

sogenannten

Rassewolfshunden erkennen dies auch und wandeln

langsam ihren Bestand. Mittlerweile führt das zu

einer Situation, in welcher die

Rassewolfshundezüchter teilweise auf ihren Würfen

sitzen bleiben, bzw. erhebliche Anstrengungen

unternehmen müssen, um ihre

Welpen an den Mann zu bringen. Wir hingegen

haben lange Wartelisten geeigneter Leute. Neid und

Mißgunst treiben arge Stilblüten. Verleumdungen

und wilde Hybridengeschichten sind das Eine. Damit

können wir leben. Menschen die sich intensiv mit

unseren Hunden

befassen, führen all dies ad absurdum und nur diese

Leute sind sowieso passende Wolfshundemenschen.

Nein, es werden regelmäßig die Behörden mit

angeblichen Wolfshaltungen bombardiert, um somit

eine lästige Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen.

Immer

wieder haben auch wir Besuch von diversen

Behörden, die die Abstammung unserer Hunde

überprüfen und unsere Haltung der Tiere

überprüfen, da jeder Anzeige nachgegangen werden

muss. Ich denke, das wird sich nur sehr langsam

beruhigen. Die Einfuhr aus den

USA ist nunmehr so gut wie unmöglich.

Glücklicherweise sind wir in Europa nicht mehr auf

Importe angewiesen. Der Stamm ist groß, gesund und

besteht aus unterschiedlichen Linien. wir bauchen

keine Fremdverpaarungen, keine Wölfe und keine

Importe mehr.

Verantwortungsvoll vermehrt und dokumentiert

werden nunmehr nachvollziehbare

Herkunftsnachweise möglich und für die Zukunft

auch zum Standard. Dies wirft natürlich die Frage

auf, was die Rassewolfshundezüchter nun alles

anstellen werden um uns zu schädigen.

Ein wenig Angst ist immer dabei. Wir kennen dort

echt kranke Leute! Glauben sie uns, wer solche

Freunde hat, braucht keine Feinde!

Nachdenkliches

Leider ist es bislang nicht möglich den genauen Wolfsblutanteil, sowie die genaue Filialgeneration zu bestimmen.

Hinsichtlich der Filialgeneration können überhaupt keine Rückschlüsse auf den Wolfsblutanteil gezogen werden. Allgemein wird nur

der theoretische Anteil berechnet. Diese Rechnung geht davon aus, dass je ein Elternteil die Hälfte seines Wolfsanteiles weitergibt.

Diese beiden Teile werden addiert und man erhält den theoretischen Wolfsblutanteil. Genetisch ist das nicht ganz richtig, weil nicht

unbedingt die Hälfte weitergegeben wird. Diese Rechnung dient aber allgemein als Grundlage. Es gibt daher F8 Tiere mit mehr als 90

Prozent Wolfsanteil! Vom Phänotyp und dem Erbgut kann nichts abgeleitet werden, wenn man keinen Zugriff auf die Elterntiere

hat. Daher werden künftig von allen Hunden DNA-Profile erstellt. Dies ist für eine verantwortungsvolle Zucht, hinsichtlich der

gegenwärtigen Gegebenheiten unumgänglich.